IT-Post-Merger-Integration: Strategien für erfolgreiche Unternehmen
Nach Unternehmensfusionen und -übernahmen ist eine professionelle Post-Merger-Integration (PMI) entscheidend für die Erreichung der anvisierten Ziele. Nicht selten können im Rahmen komplexer Post-Merger-Integrationsprojekte die angestrebten Synergien nicht realisiert werden.
Wir haben uns daher mit genau diesen Herausforderungen auseinandergesetzt. Aus der Erfahrung von bereits erfolgreich umgesetzten PMI-Projekten zeigen wir nachfolgend unterschiedliche Integrationsstrategien auf, gehen auf häufige Gründe für gescheiterte PMI-Projekte ein und verdeutlichen die Bedeutung einer sorgfältigen Due Diligence zur Vermeidung von Fehlentscheidungen.

Vielseitige Möglichkeiten
Die Bedeutung der Integrationsstrategie
Die Wahl der richtigen Integrationsstrategie ist die Grundlage eines erfolgreichen PMI-Projektes und entscheidet über die Höhe der entstehenden Kosten sowie den langfristigen Unternehmenserfolg.
Neben der oft als Standard betrachteten Vollintegration sind zahlreiche Szenarien einer Teil-Integration denkbar. Dazu zählen klassische Ansätze wie die Holding-Struktur, oder das Kooperationsmodell. Daneben existieren allerdings auch neuartige Vorgehensweisen wie den Best-of-Breed-Ansatz.
Vollintegration bezeichnet die vollständige Zusammenführung von zwei Unternehmen zu einer einzigen, einheitlichen Organisation, bei der alle Ressourcen, Prozesse und Kulturen harmonisiert werden.
Man wählt die Vollintegration, wenn eine starke Synergie zwischen den Unternehmen besteht, die Effizienz gesteigert werden soll, eine einheitliche strategische Ausrichtung angestrebt wird und wenn die beiden Organisationen das gleiche Geschäftsmodell haben.
Eine Holdingstruktur ist ein organisatorisches Modell, bei dem eine Muttergesellschaft (Holding) mehrere rechtlich selbstständige Tochtergesellschaften kontrolliert und verwaltet.
Diese Struktur wird gewählt, um Flexibilität zu bewahren, Risiken zu diversifizieren und gleichzeitig Synergien zwischen den Tochtergesellschaften zu nutzen, ohne deren operative Autonomie zu verlieren.
Ein Kooperationsmodell beschreibt eine Form der Integration von zwei oder mehr Unternehmen, bei der Ressourcen und Fähigkeiten geteilt werden, um gemeinsame Ziele zu erreichen.
Man verwendet dieses Modell, wenn Unternehmen komplementäre Stärken haben und durch Zusammenarbeit Wettbewerbsvorteile erzielen möchten, ohne eine vollständige Integration anzustreben.
Der Best-of-Breed-Ansatz zielt darauf ab, die besten Produkte, Dienstleistungen und Prozesse aus verschiedenen Unternehmen zu kombinieren, um eine überlegene Lösung zu schaffen.
Dieser Ansatz wird gewählt, wenn Unternehmen spezifische Stärken oder Technologien besitzen, die in einer integrierten Lösung genutzt werden sollen, um die Gesamtleistung zu optimieren und Innovationen voranzutreiben.

Unternehmen müssen bei der Suche nach der passenden Integrationsstrategie also sorgsam zwischen den verschiedenen Ansätzen abwägen und notwendige Fähigkeiten und Ressourcen einbringen. So können Synergien effektiv realisiert und der langfristige Erfolg nach der Unternehmensübernahme gewährleistet werden.
Der richtige Fokus
Zentrale Herausforderungen der IT-PMI
Die Schlüsselherausforderungen, mit denen sich ein Unternehmen im Sinne einer erfolgreichen Post-Merger-Integration der IT auseinandersetzen muss, sind eine umfangreiche Due Diligence, die Wahl der passenden Integrationsstrategie und letztlich die möglichst frühe Integration aller Stakeholder.

Umfangreiche Due Diligence:
Eine mangelhafte Identifikation von Risiken setzt den Erfolg des PMI-Projektes aufs Spiel.

Richtige Integrationsstrategie:
Die Wahl des individuell richtigen Integrationsansatzes bestimmt den Erfolg des PMI-Projektes maßgeblich. Eine nicht ausreichend an die Strukturen und Ziele angepasste Integrationsstrategie gefährdet die Realisation der kalkulierten Synergien und die an das Integrationsprojekt gesetzten Erwartungen sowie die Einhaltung des Kostenrahmens.

Interessen der Stakeholder:
Zwischen den Interessen aller Beteiligten zu vermitteln und ein gemeinsames positives Zielbild zu formulieren ist ein entscheidender Baustein im Rahmen eines PMI-Projektes.
Manfred Balle - Head of IT-Strategie & Organisation
"Um die IT-seitige Post-Merger-Integration zu einem Erfolgsprojekt zu machen, müssen gleich zu Beginn alle Stakeholder ein gemeinsames Zielbild entwickeln. Nur so kann die Wahl der Integrationsstrategie optimal getroffen werden."


Gemeinsam Herausforderungen meistern
Unser Lösungsansatz
Auf der Basis vielfältiger erfolgreicher PMI-Projekte haben wir einen ganzheitlichen Ansatz entwickelt, von dem unseren Kunden im Rahmen Ihres individuellen Integrationsprojektes profitieren. Dieser baut neben dem professionellen Projektmanagement auf vier Grundpfeilern auf.
Due Diligence
Eine sorgfältige Due Diligence zur Identifikation aller Chancen und Risiken ist Voraussetzung, um eine durchdachte Integrationsstrategie zu wählen.
Roadmap
Die Entwicklung einer Roadmap und/oder Migrationspfaden zur bestmöglichen Unterstützung der definierten Integrationsstrategie.
Persönlichkeit
Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt, um die Akzeptanz von Integrationsprojekten bei allen Stakeholdern zu fördern.
Professionalität
Wir bereiten durch Verlässlichkeit, Transparenz und einem offenen Miteinander den Grundstein für erfolgreiche Zusammenarbeit.
Fazit
IT-Integrationsprojekte beginnen bereits mit der Due Diligence
Eine maßgeschneiderte Integrationsstrategie, die auf einer sorgfältigen Due Diligence aufbaut, ist unerlässlich, um die Kosten des Integrationsvorhabens realistisch planen zu können und damit den Unternehmenserfolg langfristig sicherzustellen. Durch die Umsetzung unserer bewährten IT-PMI-Methodik unterstützen wir Unternehmen in der Erreichung der Ziele ihrer Integrationsprojekte vom ersten Schritt an.
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